„Fair play ist, wenn unsere Herzen Brücken bauen.
Fair play heißt, sich für Gerechtigkeit zu entscheiden.
Fair play heißt, niemanden auszugrenzen. (…)
Fair play heißt, miteinander statt übereinander zu reden.
Fair play heißt, sich selbst in die Augen schauen zu können.
Fair play beginnt bei jedem einzelnen von uns.“

Das sind die ersten und die letzten drei Botschaften aus dem Buch „Fair play“ des Oups-Verlages. Mit diesen Botschaften und den dazu passenden allerliebsten Zeichnungen möchten der Autor Kurt Hörtenhuber und die llustratorin Conny Wolf dazu beitragen, mehr Fairness in die Welt zu tragen. Fair Play will change the world. Dieses Buch spricht besonders Kindergarten- und Vorschulkinder an und das Thema ist und bleibt vorerst aktuell. Erzieherinnen und Grundschullehrerinnen erhalten mit dem Buch einen Schatz für die Vorbereitung von „Sozialen Stunden“ in Kindergarten und Schulen. Mit ein wenig Fantasie sowie den Botschaften und Zeichnungen aus dem Buch lassen sich interessante Gespräche mit den Schülerinnen und Schülern führen, es kann zu Rollenspielen eingeladen werden und es können eigene Zeichnungen sowie eigene Botschaften zum Fair play (bezogen auf die eigene Situation) entstehen. Das ist eine Konfliktprävention, die allen Beteiligten Spaß macht.

Für alle diejenigen, die das Oups-Männchen und seine Botschaften genauso toll finden wie ich, gibt es sogar monatlich ein Cartoonbild mit liebevoller Botschaft kostenfrei zum Herunterladen.

Fairplay ist nach wikipedia übrigens ein Begriff, „der ein bestimmtes sportliches Verhalten kennzeichnet, das über die bloße Einhaltung von Regeln hinausgeht. Er beschreibt eine Haltung des Sportlers: die Achtung und der Respekt vor dem sportlichen Gegner und die Wahrung seiner physischen und psychischen Unversehrtheit. Der sportliche Gegner wird als Partner gesehen oder zumindest als Gegner, dessen Würde es zu achten gilt, selbst im härtesten Kampf.“

Das zielt auf die Anerkennung und Einhaltung der (Spiel-)Regeln im Sport, den partnerschaftlichen Umgang mit dem Gegner, auf die Achtung gleicher Chancen und Bedingungen, auf die „Begrenzung“ des Gewinnmotivs (keinen Sieg um jeden Preis) und die Bewahrung der Haltung in Sieg und Niederlage.

All das kann man übrigens auch im Mitternachtssport lernen …

… und wer das kann, der ist schon einen großen Schritt weiter in der Selbstkompetenz sowie im sozialen Umgang mit anderen Menschen.

Christa D. Schäfer