Mit diesem chinesischen Sprichwort als Eingangszitat beginnt das erste Kapitel meines neuen Buches „Kommunikation in der Familie: Vom Schimpfen und Schreien zum Runden Tisch“. Im folgenden eine kleine Leseprobe daraus:

„Die Eltern Sabrina und Frank leben in Harmonie mit ihrer sechzehnjährigen Tochter Meike. Doch in letzter Zeit entwickelt sich langsam ein Konflikt: Meike hört gerne laute Musik und gerät dabei zusehends in Streit mit ihrem Vater. Der arbeitet bei einem Nahverkehrsbetrieb im Schichtdienst. Er hat momentan Frühdienst und würde sich gerne gleich nach seinem Dienst für zwei bis drei Stunden aufs Ohr legen.
Wenn Meike von der Schule nach Hause kommt, ist sie vom Schulstress etwas angespannt und da hilft es ihr, wenn sie die Boxen ganz laut aufdreht. Dass sie dabei ihren Vater stört, kommt ihr gar nicht in den Sinn, ebenso wenig, dass sie ja eigentlich die Kopfhörer benutzen könnte …
Vater Frank fühlt sich in seinem Schlafbedürfnis gestört und so kommt es unweigerlich zu einem kleinen Streit. Meike sieht zwar ein, dass ihr Vater Ruhe braucht, ist aber sauer, weil sie schon wieder nachgeben muss. Deshalb ist der Nachmittag für sie gelaufen, trotzig knallt sie die Türe zu ihrem Zimmer zu.“

Situationen wie diese lassen sich frühzeitig durch nur einen Satz ganz leicht entschärfen – und dann im Gespräch klären. Wie das funktioniert können Sie in meinem neuen Buch nachlesen.

„Ich bin Jana, wohne mit meinem Mann Ahmed in Berlin, und meine Kinder sind 9 und 6 Jahre alt. Seit einiger Zeit kommt Berkai, mein Großer aus der Schule und erzählt von allen möglichen Fernsehserien, die seine Freunde nachmittags schauen. Bisher sind wir ganz ohne Fernseher ausgekommen, waren viel auf Spielplätzen, manche Nachmittage beim Sport, und hatten zu Hause auch immer unseren Spaß mit den vielen Spielsachen der beiden Jungs.
In letzter Zeit kommt unser 9jähriger Berkai jedoch häufiger aus der Schule nach Hause und erzählt von den Fernsehserien, die seine Klassenkameraden nachmittags anschauen. Er möchte die jetzt auch anschauen, und da Berkai diese Serien schauen möchte, will sein Bruder Emre die natürlich auch sehen.
Einerseits verstehe ich ja, dass Berkai in seiner Klasse mitreden möchte, andererseits möchte ich, dass er sich lieber mit kreativen Dingen beschäftigt und nicht so oft vor der „Glotze“ hängt. Also haben Ahmed und ich uns zusammengesetzt und uns überlegt, dass die beiden maximal eine 30minütige Serie am Tag schauen dürfen. Wir Erwachsenen fanden diese Entscheidung gut, aber bei unseren Kindern ist sie nicht gut angekommen. Die konnten sich nämlich nicht auf eine Serie einigen. Während Berkai lieber Pokemon schauen will, fährt Emre total auf SpongeBob ab. Nun schauen sie manchmal hintereinander weg, zuerst der eine und dann der andere. Dabei bleibt der eine dann manchmal bei der Serie des anderen sitzen und umgekehrt. Eigentlich bin ich jetzt nachmittags nur noch dabei auf die Uhr zu schauen, wann die unterschiedlichen Serien anfangen und aufhören und wer gerade schauen darf und wer nicht. So hatte ich mir das nicht vorgestellt. Seit ich jetzt davon gehört habe, dass man Regeln gemeinsam vereinbaren muss, werde ich das jetzt mit meinen Kindern und meinem Mann zusammen versuchen. Hoffentlich klappt das und meine Nachmittage werden wieder ruhiger.“

Ja, auch für diese Konfliktsituation benötigt man das richtige know how, das einfach zu lernen ist und das Sie in meinem neuen Buch „Kommunikation in der Familie: Vom Schimpfen und Schreien zum Runden Tisch“ nachlesen können.

Das Buch enthält viele Fallbeispiele aus meiner Arbeit mit Familien. Es bietet fundierte fachliche Inputs, neue Forschungsergebnisse aus dem Bereich sowie als Arbeitsbuch viele Seiten, mit denen Sie selbst IHREN Kommunikations- und Konfliktstil in der Familie überdenken und ändern können. Auch die Mangazeichnungen von Nora Holtmann, die in Beispielen die wichtigsten Kommunikationsregeln nochmals verdeutlicht, sollten Sie sich nicht entgehen lassen.

Das 156 Seiten umfassende Buch kostet 14 €.
Freuen Sie sich mit mir über das Erscheinen des Buches und
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Christa D. Schäfer