In jeder Klasse gibt es SchülerInnen, die den Unterricht stören und sich aggressiv gegenüber KlassenkameradInnen und LehrerInnen benehmen. Da kann es auch schon mal leicht passieren, dass diese den Unterricht störenden Schüler von Wandertagen oder Klassenfahrten ausgeschlossen werden. Dagegen haben jetzt die Eltern eines 14jährigen Berliner Gymnasiasten geklagt.

Laut Gericht hatten die Eltern des Charlottenburger Schülers die Vorfälle als „Lappalien“ abgehandelt. Die Richter stellten jedoch fest, dass durch den Jungen eine „Atmosphäre“ der Angst in der Klasse verbreitet wurde. Das Verwaltungsgericht wies die Klage der Eltern zurück, der Junge darf nicht mit auf Klassenfahrt. (Quelle: DER TAGESSPIEGEL vom 02.08.09)

Christa Schäfer