Mediation und Konfliktberatung in Berlin

Motivationsförderung im Pubertätsalter

Motivationsförderung ist eine zentrales Thema der Pädagogik. Besonders im schulischen Bereich stehen Lehrerinnen und Lehrer oft vor der Herausforderung, ihre Schüler für den Lernstoff motivieren zu wollen. Es ist daher allgemein bekannt, dass Motivation für den Schulunterricht in der Phase der Pubertät vielen Jugendlichen schwer fällt.

Dennoch ist die in der Pubertät stattfindende Entwicklung von Bedeutung für den späteren persönlichen und beruflichen Lebensweg eines Jugendlichen. Daher ist es hier besonders wichtig, dass Jugendliche Bezugspersonen haben, die ihnen ihr Potenzial und ihre Entwicklungsperspektiven aufzeigen. Im Übrigen verbringen Jugendliche einen Großteil ihrer Zeit in der Schule. Ihre Lehrer sind also über viele Jahre hinweg Personen, die sie in ihrer Entwicklung begleiten und Bezugspersonen sein können.

Diese große Ressource an Beziehungspotenzial und Förderungsmöglichkeiten, insbesondere der Motivation, sind Thema meiner Seminararbeit, die Ihnen am Ende zum Download zur Verfügung steht. Aspekte der Arbeit sind der Unterschied zwischen intrinsischer und extrinsischer Motivation, allgemeine Kennzeichen der Pubertät, die Notwendigkeit der Motivationsförderung durch den Lehrer und beispielhafte Methoden zur Motivationsförderung.

In der psychologischen Motivationsforschung werden intrinsische und extrinsische Motivation unterschieden. Die dem Menschen angeborene und vor allem bei heranwachsenden Kindern zu beobachtende intrinsische Motivation beschreibt Ausubel in seinen Ausführungen über den kognitiven Trieb des Menschen als „Wunsch zu wissen und zu verstehen, Wissen zu beherrschen, Probleme zu lösen und zu formulieren“ (Ausubel 1974, S. 405). Leider wird die intrinsische Motivation eines Jugendlichen des Öfteren durch die geforderten Leistungsnachweise und Lernstoffvorgaben in der Schule gebremst. Hier wird der Unterschied zur extrinsischen Motivation deutlich: sie bezeichnet Motivationsformen, die durch zu erwartende Belohnung, Benotung und Anerkennung des Handels hervorgerufen werden.

Diese und viele weitere interessante Aspekte können Sie hier nachlesen …

Viel Vergnügen!
Anna Müller (Mai 2011)

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  1. Furcht und Zittern ist nicht die ursprünglichste Antriebskraft im christlichen Leben, sondern die Liebe; aber es ist das, was die Unruhe in der Uhr ist – es ist die Unruhe des christlichen Lebens.

    Søren Aabye Kierkegaard

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