Schon das ein oder andere Mal habe ich in Grundschulen die Gewaltfreie Kommunikation eingeführt. Stets hatte ich zwei Bildkarten dabei, um die verschiedenen Sprachen nach Marshall Rosenberg zu visualisieren: eine Bildkarte mit einem Wolf und eine Bildkarte mit einer Giraffe.

Wie sicherlich bekannt, steht der Wolf in der GfK für die Wolfssprache. Nach Rosenberg ist dies eine „lebensentfremdende Sprache“, in der moralisches Urteilen über andere, das Beleidigen, Anbrüllen, das Leugnen von Verantwortung und vieles mehr Platz hat.

Die Giraffe steht für die Giraffensprache und die gewaltfreie Kommunikation. Sie ist das Landtier mit dem größten Herz und hat zudem durch ihren langen Hals einen guten Überblick. Die Giraffensprache ist in vier Bausteine gegliedert:

  1. Beobachten ohne zu bewerten
  2. Gefühle wahrnehmen und ausdrücken
  3. Bedürfnisse erkennen und ausdrücken
  4. Bitten formulieren

Zu jedem der Bausteine könnte und müsste eine ganze Menge erklärt und geschrieben werden. Ich möchte jedoch an dieser Stelle Bildkarten sprechen lassen. Die Bildkarten wurden von einer Studentin der UdK Berlin konzipiert, die zu jeder der vier Bausteine eine Symbolkarte konzipiert hat. Schauen Sie selber:

von L.N.

 

von L.N.
von L.N.

 

von L.N.

 

Natürlich möchte ich mich an dieser Stelle herzlich bei meiner Studentin bedanken, die mir die Erlaubnis zum Abdruck ihrer Bildkarten gegeben hat. Hoffentlich kommen die Karten demnächst in möglichst vielen Grundschulklassen zu Einsatz.

Kennen Sie schon die Comics zur GfK, auch die finden Sie hier im Blog …

Christa D. Schäfer