Vor Selbstausbeutung schützen
10 Tipps zum Nein-Sagen

Das sind zwei Kapitel, die ich neulich in einem Buch gelesen habe, und die mich seitdem sehr beschäftigt haben.

Der Titel des Buches, aus dem diese Kapitel stammen, lautet: “Bin ich hier der Depp? Wie Sie dem Arbeitswahn nicht länger zur Verfügung stehen“. Es stammt von Martin Wehrle, einem deutschlandweit bekannten Karriere- und Gehaltscoach. In dem Buch schildert Wehrle diffizile und heftige Geschichten aus Firmen und Institutionen, die Arbeitnehmer in einen Strudel von Ausbeutung und Burnout bringen (können). In diesem Zusammenhang haben mich insbesondere die im Buch geäußerten handfeste Tipps interessiert, die Wehrle zum Schutz vor Selbstausbeutung und zum Nein-Sagen-Lernen gibt. Deshalb möchte ich diese Tipps auch meinen Blogleserinnen und Bloglesern nicht vorenthalten.

Selbstausbeutung

beginnt oft mit Glaubenssätzen, die man an sich selber richtig, beispielsweise: Ich muss fehlerfrei arbeiten. Ich muss schnell sein in der Erledigung meiner Arbeiten. Ich muss perfekt sein.

Wehrle zeigt einen Weg, aus diesen Glaubenssätzen herauszukommen. Kann ich diese Glaubensssätze loslassen, so kann ich auch fürsorglicher mit mir selber umgehen und lebe gesünder.

10 Tipps zum Nein-Sagen

Es gibt Menschen, die können nicht Nein sagen und ersticken in einem Arbeitsberg. Gut zu wissen, dass Nein-Sagen-Können im beruflichen Umfeld vor Burnout schützt. Wie aber kann ich gut Nein sagen? Da gibt es sicherlich ganz verschiedene Wege. Martin Wehrle schlägt folgende Möglichkeiten vor:

  1. Seien Sie klar, mental und verbal
  2. Nehmen Sie sich Zeit, ehe Sie antworten
  3. Berufen Sie sich auf Prinzipien
  4. Decken Sie Manipulationsversuche mit Humor auf
  5. Hören Sie das Interesse, nicht die Position
  6. Zeigen Sie auf, warum Ihr Nein dem anderen nützt
  7. Berufen Sie sich auf gemeinsame Maßstäbe
  8. Spielen Sie eine gesprungene Schallplatte
  9. Erzeugen Sie nützlichen Nebel
  10. Definieren Sie den Preis für ihr „Ja“

Natürlich ist die Arbeit an beiden Themen nicht so einfach, wie es klingt …

Allerdings: Wenn man am Rande einer Überforderung oder einer Überlastung steht, so sollte man sich auf den Weg begeben. Ob alleine, mit Coach oder in Therapie, glücklicherweise gibt es heutzutage verschiedene gut wirkende Wege, die den Weg aus einem (drohenden) Burnout unterstützen.

Ich empfehle das Buch „Bin ich hier der Depp“ all denjenigen, die auf heitere Art und Weise ein Arbeitsleben in der Überlastung überdenken möchten. Gut „Nein“ sagen kann man natürlich auch mit der Methode der Mediativen Kommunikation. Und natürlich drücke ich Ihnen als meinen Leserinnen und Lesern die Daumen für ein „gesundes Arbeitsleben“ …

Yoga für ManagerInnen und MediatorInnen ?!
Hinweise zur Selbsttfürsorge hier …

Ganz klar gibt es Verbindungslinien zwischen burnout und Konfliktbearbeitung,
aber dazu bei Gelegenheit mal einen extra Artikel hier im blog …

Christa D. Schäfer