Y

 

So werden sie genannt, die heute 15 bis 30-Jährigen. Die Shell Jugendstudien haben gezeigt, dass sie sehr leistungsorientiert sind und gute Abschlüsse in Schule und Ausbildung erhalten. Allerdings stellen Sie stets die Frage nach dem „Warum“ …

 

 

Klaus Hurrelmann hat zusammen mit dem Journalisten Erik Albert ein Buch zum Thema „Die heimlichen Revolutionäre. Wie die Generation Y die Welt verändert“ herausgebracht. Das im Beltz Verlag erschienene Buch rückt die Generation Y ins Zentrum. In ihrer Jugend hat diese Generation viele Krisen erlebt: den 11. September, den Beinahe-Zusammenbruch des Weltfinanzsystems, Klimakatastrophen und vieles mehr. Die Überwindung dieser Krisen gibt ihnen Zuversicht für die Zukunft.

Hurrelmann ist der Ansicht, dass die Generation Y die Bildung und Arbeit revolutionieren wird. Sie sind die Egotaktiker. Kein Job, der bis zur Rente reicht, sondern lebenslanges Lernen für immer neue Jobs. Der Job als Broterwerb war gestern, der Job heute steht für Selbstverwirklichung und so etwas wie den Sinn des Lebens. Keine starren Hierarchien und festen Bürozeiten, sondern Projektarbeit. Kein passives Lernen mehr, sondern Methodenvielfalt und Produktivität. Auch Lehrkräfte und AusbilderInnen müsse sich umstellen und ihre Rolle verändern, der Generation Y ihren Raum lassen, zu LernbegleiterInnen und BeraterInnen werden. Die Rolle als Coach ist gefragt.

Die Beobachtung des Wandels bleibt spannend,
sie ist täglich in unseren Schulen und an den Ausbildungsstätten zu sehen.
Die Generation Y ist revolutionär.

In Berlin gibt es am 10.09.2014 ab 18:00 Uhr eine Buchlesung zu diesem Buch in der Hertie School. Anmeldung sind möglich unter: events@hertie-school.org

Christa D. Schäfer