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Mediation und Konfliktberatung in Berlin

Category: Konfliktprävention (Page 1 of 13)

Zeitmanagement in der Kita

Vor einem halben Jahr – passend zum Kita-Streik im Sommer – erschien eine Studie über die Belastungen von Kita-ErzieherInnen. Dieser zufolge ist erzieherisches Personal in der Kita im Durchschnitt deutlich mehr in Mitleidenschaft gezogen durch beruflichen Stress als andere Berufsgruppen. Die Stressursachen liegen nach Angabe der StudienteilnehmerInnen bei zu wenigen ErzieherInnen für zu große Gruppen, also einem schlechten Betreuungsschlüssel. Dies hat gravierende gesundheitliche Folgen: eine höhere Anfälligkeit für Infekte, nicht schlafen und abschalten zu können, einen Verlust an Lebensfreude. Beinahe jede fünfte StudienteilnehmerIn zeigte Anzeichen eines erhöhtes Burnout-Risikos. Wenn Sie auf die rote Schrift klicken, können Sie den Artikel lesen zum erhöhten Burnout bei ErzieherInnen …

Wie sicher viele andere frage auch ich mich – wo kann angesetzt werden? Eine von vielen möglichen Anregungen bietet das Buch “Zeitmanagement in der Kita” vom Redaktionsteam des Don Bosco Verlags, erschienen 2014. Mit vielen praktischen Tipps bietet es für ErzieherInnen die Möglichkeit, eigene Arbeitsweisen zu überdenken und durch Veränderungen Zeit freizuschaufeln. Das Buch ist sehr interaktiv – statt Patentrezepte zu liefern, fordert es die Leserin oder den Leser auf, sich Gedanken zu machen, wie es bei ihr/ihm aussieht.

Das Eisenhower-Prinzip

Besonders faszinierte mich das sogenannte “Eisenhower-Prinzip”. Diese Methode ist benannt nach dem US-amerikanischen Präsidenten Dwight D. Eisenhower (1890-1969), welcher sie in seiner Arbeit verwendete. Das Prinzip hilft dabei, anstehende Aufgaben grob zu kategorisieren und in wichtige und dringliche Aufgaben einzuteilen. Bei jeder Aufgabe wird entschieden, ob sie wichtig / nicht wichtig ist und dringend / nicht dringend erledigt werden muss. Aus der Kombination von „wichtig“ und „dringend“ ergibt sich eine Wertung der Aufgaben. Jede Aufgabe wird einer Kategorie A, B, C oder D zugeordnet. Damit können Aufgaben ihren Prioritäten entsprechend abgearbeitet werden. Die Einordnung in „wichtig“ und „dringend“ wird individuell und situationsabhängig sehr unterschiedlich ausfallen.

Beispiele für A-, B-, C- und D-Aufgaben in Kitas

A-Aufgaben (oberste Prioritätsstufe): Aufgaben, die wichtig sind und sofort anstehen, also nicht verschoben und auch nicht delegiert werden können, wie z.B. fristgerechte Abgabe der aktuellen Kostenaufstellung an den Träger, Vorbereitungen für Teamsitzungen, Tage der offenen Tür, Elternabende, Planung von Ausflügen, direkt an die Kitaleitung gerichtete Elternbeschwerden, Personalauswahl, Vorstellungsgespräche …

B-Aufgaben (mittlere Prioriätsstufe): Wichtige Aufgaben, die zwar nicht erledigt werden müssen, die aber auch nicht auf die (allzu) lange Bank geschoben werden sollten, wie z.B.: Vorbereitung eines in der kommenden Woche anstehenden Besuchs des Bürgermeisters, Pressetermin, Fortbildung, Konzeptentwicklung, Weiterentwicklung der Einrichtung zu einem Familienzentrum, Entwicklung eines Sprachförderkonzeptes, Kooperation mit anderen Bildungseinrichtungen (z.B. Schulen), Dienstplangespräche, Urlaubsplan-Erstellung …

C-Aufgaben (untere Prioritätsstufe): Dringend anstehende Aufgaben, die evtl. auch an KollegInnen oder MitarbeiterInnen delegiert werden können, wie z.B.: Schalten einer Anzeige für die Einstellung einer neuen Erzieherin, Organisation von Schnuppertagen, Telefonate, Büroarbeiten, Spielmaterialbestellung, Auszählung einer Befragung, Führen der Anwesenheitsliste, Essens- oder Materialgeldlisten …

D-Aufgaben (Aufgaben, die vernachlässigt werden können): Weder wichtige noch dringende Aufgaben, die am ehesten vernachlässigt werden können sin z.B.: Werbe-E-Mails, Werbebriefe, private E-Mails mit lustigen Videos etc.

Auch wenn Sie nicht in der Kita sind, können Sie natürlich mit dem Eisenhower-Prinzip arbeiten, schauen Sie sich Ihre Aufgaben an und los geht’s!!

Erfolgreiches Zeitmanagement hat allerdings seine Grenzen. Wie Erzieherinnen immer wieder berichten, macht es natürlich einen riesigen Unterschied, ob sie zu dritt oder zu viert für rund 20 Kinder zuständig sind. So kann es vor allem bei sehr kleinen Kindern, die sich noch nicht selbst ankleiden können, eine halbe oder Dreiviertelstunde dauern, bis alle für Minustemperaturen fertig angezogen sind und die Gruppe aufzubrechen vermag. Manches kann also nicht durch Zeitmanagement erreicht werden – da benötigt es schlicht und ergreifend mehr Personal. Dennoch ist das Buch empfehlenswert, und zwar sowohl für ErzieherInnen wie auch für andere Berufsgruppen der sozialen Arbeit. Es ist leicht und schnell zu lesen, man kann dem Inhalt gut folgen und es ist sicherlich auch für die Teamarbeit geeignet. Prima ist auch, dass das Buch mit kostenlosen Downloads kommt – beispielsweise der eigenen persönlichen Zeiträuber-Uhr, Tabellen “Mein Kita-Tag” und “Meine Kita-Woche”, Checklisten, Vordrucken und Arbeitslisten.

Ich wünsche Ihnen viel “Erfolg” bei Zeitmanagement und der Entspannung!
In diesem Sinne wünscht Ihnen alles Gute
Christa Schäfer

Jede Kita ist besser als keine Kita …
Unterstützung bei Stress in der Schule …
Allgemeine Tipps zum Ausspannen …

Helpies zur Gewaltfreien Kommunikation

Vor einiger Zeit habe ich in einem Seminar Ina Rodewald kennen gelernt. Schon damals war sie total begeistert von der Gewaltfreien Kommunikation. Und ich freue mich, dass sie diesen Weg weiter gegangen ist und Inas HELPIES entwickelt hat. Ich habe die HELPIES vor mir, 21 liebevoll gestaltete Karten mit den wichtigsten Inhalten aus der Gewaltfreien Kommunikation. GfK-Anfänger können mit diesen Karten das Wichtigste für die Hosentasche mitnehmen und GfK-Profis haben ein Kompendium der wichtigsten Gedankeninhalte zum Nachschauen.

Liebe Ina, wie war dein Weg zur Gewaltfreien Kommunikation?
I.R.: Meine Kinder haben mich auf den Weg gebracht. Dafür bin ich Ihnen sehr dankbar. Vor circa 8 Jahren hatte ich einen großen Streit mit meinem damals 13-jährigem Sohn. Ich war sehr unglücklich darüber, und erzählte einer Freundin davon. Diese schlug mir vor, es mit GfK zu probieren. Bis dahin hatte ich noch nie davon gehört, und war neugierig. Kurz darauf besuchte ich mein erstes GfK Einführungsseminar. Meine Beziehung zu meinen Kindern hat sich sehr verändert seitdem.Ich habe eine viel größere Lebensqualität auch in allen anderen Bereichen erfahren. Danach habe ich eine Intensiv-Ausbildung in Heidelberg gemacht. Als mir klar wurde, dass GfK das Herz einer Mediation ist, habe ich ein Mediationsstudium an der EHV absolviert. Seitdem halte ich Seminare, Modulreihen und führe auch Coachings und Mediationen durch.

Helpies_Gefuehle
Wann hattest du die Idee die Karten zu entwickeln, und wofür sind sie gedacht?
I.R.: Ich halte regelmäßig einen Kurs mit Modulen. Das sind einzelne in sich abgeschlossene Lerneinheiten der wertschätzenden Kommunikation. Mein Freund, der langjährige Seminarerfahrung hat, fragte mich, ob ich nicht etwas entwickeln könnte, das ganz kurz und knapp wiedergibt, was die Teilnehmer auf jeden Fall aus jedem Modul dauerhaft mitnehmen möchten. Die Idee gefiel mir und insbesondere meinen Teilnehmern, weil sie nach jedem Modul ein bis zwei Karten erhielten. So konnten sie das Erlernte direkt in ihren Alltag integrieren. Nach einigen Brainstorming-Sitzungen fanden wir den Namen. Die große Herausforderung bestand darin, jedes Thema auf das Wesentliche zu konzentrieren und es in möglichst klaren Worten wiederzugeben. Die Karten sind für alle Lernenden der GfK gedacht und für alle Lehrenden, weil es viel effizienter ist, mit den Karten Seminarinhalte zu vermitteln

Hat die Gewaltfreie Kommunikation dich ein Stück weit verändert
– und wenn ja, wie?

I.R.: Ja, die GfK hat mein Leben sehr bereichert. Ich habe es geschafft, aus meiner “selbst-gewählten Opferrolle” herauszufinden, authentisch zu sein, mich nicht zu verbiegen, mir selbst gegenüber mehr Wertschätzung zu geben und mit anderen Menschen empathisch verbunden zu sein. Zudem habe ich meine gutbezahlte Festanstellung aufgegeben und widme mich nun hauptberuflich der Verbreitung der wertschätzenden Kommunikation.

Hast du ein Erlebnis mit den Karten, das du gerne mit uns teilen möchtest?
I.R.: Ja, sogar schon viele. Eines hat mich besonders gefreut. Eine Teilnehmerin meines Kurses hatte oft Streit mit ihrem pubertierenden Sohn (kommt dir das bekannt vor?). Eines Tages ging es wieder los: Ping Pong Ping ..! da rief sie STOP, ging ins Nebenzimmer, schaute sich die HELPIES an. (Mein Ärger, Selbst-Empathie und die 4 Schritte). dann ging sie zurück und versuchte ihrem Sohn wirklich zuzuhören. Danach hatten sie, wie sie freudestrahlend berichtete “das beste Gespräch seit Monaten”. Nun sagen ihre Kinder öfter “Mama, hol die HELPIES!” Wunderbar, nicht wahr?

Du sprichst der Verbreitung der Wertschätzenden Kommunikation!
Gibt es die HELPIES auch in anderen Sprachen?

I.R.: Da ich selbst dreisprachig bin (Deutsch, Englisch, Spanisch) habe ich die englische Ausgabe bereits fertig gestellt und bin gerade dabei eine amerikanische Druckerei zu suchen. Ich habe auch schon einen Distributor in den USA gefunden, der sie von dort aus vertreiben wird. Das ist für das erste Vierteljahr 2016 geplant. Danach werde ich eine spanische Ausgabe publizieren. Gerade weil die wertschätzende Kommunikation in Spanien bzw Südamerika noch nicht so verbreitet ist, möchte ich dort mit den HELPIES dazu beitragen, GfK bekannt zu machen. Frage mich gerne noch mal zu den Sprachen in einem halben Jahr, dann kann ich dir sicherlich weitere Neuigkeiten berichten. Wertschätzende Kommunikation mit HELPIES around the globe! Ein großer Traum wird wahr werden. 🙂

Liebe Ina, allerbesten Dank für dieses Interview,
und hier der Link zu den HELPIES

(einfach auf das rote Wort klicken)

Inas Helpies, empfohlen von: Dr. Christa Schäfer

Und hier einige Helpies zum Kennenlernen:

Helpies_nein

Helpies_ja_nein

Helpies_nein_nein

Die Geschichte mit der gelben Tüte

Ein Mann sitzt mit einer schwarzen Tüte auf einer Parkbank. Ein Mädchen mit einer gelben Tüte setzt sich neben ihn. Sie fragt ihn, warum er eine schwarze Tüte habe und darin nur schlechte Sachen (Alpträume, Unglück, Schmerz und schlimme Erinnerungen) enthalten seien, und sie erzählt von ihrer gelben Tüte, in der alle glücklichen Sachen aus ihrem Leben festgehalten sind. Ihre schwarze Tüte schmeiße sie jede Woche weg. Der Mann ist erstaunt, und als ihn das Mädchen verlässt, findet er neben sich eine gelbe Tüte mit der Erinnerung an das Gespräch darin. Er freut sich, macht sich auf den Weg und schmeißt seine schwarze Tüte in den Müll. (Hans-Uwe L. Köhler: Hau eine Delle ins Universum. S. 163)

Die Geschichte stammt aus dem Buch „Hau eine Delle ins Universum – Wie alles gelingt, was Ihnen wichtig ist“ von Hans-Uwe L. Köhler, erschien 2014 im Ariston Verlag. In dem Buch geht es darum, die eigene Motivation und den Antrieb zu finden, um dem Leben einen positiven Weg zu geben.

Da passt die Geschichte wirklich wunderbar. Sie ist kurz, einfach und sehr verständlich. Die Botschaft ist, sich nicht an den schlechten Erinnerungen und Erlebnissen festzuhalten, denn dies führt oft dazu, keinen Schritt vorwärts machen zu können. Wie sieht es aber mit der Botschaft aus, die schlechten Erinnerungen einfach wegzuwerfen? Oft ist es doch gerade so, vergangene Ereignissen zunächst erst einmal gedanklich zu bearbeiten, sei es im Coaching, in Therapie, Supervision oder Mediation.

Coaching zur Bearbeitung von schlechten Erinnerungen? Da werden vielleicht manche LeserInnen staunen. Ja, im Coaching können tatsächlich aus hinderlichen Glaubenssätzen neue fördernde Glaubenssätze werden.

Mediation zur Bearbeitung von schlechten Erinnerungen? Das werden sich vielleicht auch einige LeserInnen dieses Artikels fragen. Ja, in Mediation kann über Erinnerungen gesprochen werden und eine „Regulierung“ oder ein „Neuanfang“ für eine Beziehung gefunden werden. Da geht es weniger um die Vergangenheit, sondern vielmehr um Zukünftiges (natürlich, ganz klar, oft unter Einbeziehung von vergangenen Erfahrungen).

Unabhängig davon ist es dennoch sehr wichtig, positive Ereignisse und Gefühle zu „sammeln“, um Motivation und ein positives Grundgefühl entstehen und aufrecht erhalten zu lassen. Die positive Runde im Klassenrat zeigt dies im Schulkontext sehr deutlich.

Haben wir nicht oft das Negative zuerst im Sinn, wenn wir an die vergangene Woche oder den vergangenen Tag denken? Dann braucht es schon ein wenig Anschubs, um beim Positiven zu landen …

Hans-Uwe Köhler betont in seinem Buch „Hau eine Delle ins Universum“ immer wieder, dass es wichtig ist, die Hindernisse, die sich innerpsychisch aufgebaut haben, aufzubrechen und mit positiven Glaubenssätzen und Motivationen zu ersetzen. So können negative Erfahrungen abgelöst und ein neuer Antrieb gefunden werden. Dazu stellt er Lösungsansätze vor, spricht durch Geschichten oder eigene Erlebnisse. Ihm geht es darum, den Leser_innen Mut zu machen, wieder einen positiven Lebensweg einzuschlagen. Keinesfalls zeigt das Buch einen Weg in Richtung „besser-höher-weiter“. Es zeigt den Weg ein wenig tiefer in sich selbst, ein wenig langsamer auf dem Weg und ein wenig lässiger im Umgang mit den möglichen Beschwernissen auf dem Weg.

Machen auch Sie mit und
werden Sie ein klein wenig „positiver“ durch folgende Übung:
Suchen Sie sich ein kleines wohl aussehendes Büchlein und legen Sie dies mit einem kleinen Stift zusammen neben ihr Bett. Abends nehmen Sie sich bitte diese Büchlein zur Hand. Überlegen Sie drei positive Aspekte, die der vergangene Tag hatte. Schreiben Sie diese in Ihr Buch. Darin sammelt sich im Laufe einer Woche, eines Monats, eines Jahres eine ganze Menge an. Resümieren Sie am 31.12. des Jahres, was sich alles im Jahr getan hat.

Sein eigenes Leben zu hinterfragen, impliziert auch Veränderungen anzustreben. Wir alle starten als Optimisten und Chancensucher ins Leben – so Köhler – und verlieren im Leben im Laufe der Zeit die Wahrnehmung für das Glück und die Kraft, Entscheidungen für unser eigenes Leben zu treffen.

Suchen Sie Ihr Glück,
befreien Sie sich selbst,
steigen Sie aus aus der Geisterbahn
und lachen Sie die Welt an !

Nur das Beste wünscht Ihnen
Christa Schäfer

Lesetipp: Glück ist keine Emotion, oder: Hektors Reise …

Buch bestellen unter:

I am proud to present you: Die partizipative Schule. Mit innovativen Konzepten zur demokratischen Schulkultur

In Schulen wächst das Bedürfnis nach Methoden und Konzepten, mit denen sie Gewalt vorbeugen, Probleme lösen und Konflikte bearbeiten können. Ziel der Implementierung partizipativer Methoden ist es, den Wert von Schule als Lern- und Lebensort zu steigern. Das soziale Klima an Schulen wird dadurch nachhaltig gestärkt, das Lernverhalten der Schüler verändert sich positiv und Lehrer und Schüler gestalten ihre Schule gemeinsam.

Mein neues Buch „Die partizipative Schule. Mit innovativen Konzepten zu einer demokratischen Schulkultur vermittelt kompakt die Grundlagen der partizipativen Schulentwicklung als Voraussetzung für demokratische Strukturen. Im praktischen Teil profitiert der Leser anhand zahlreicher Praxisprojekte von Anregungen und Erfahrungsberichten und findet außerdem Unterstützung für die Umsetzung an der eigenen Schule. Ergänzt wird das Buch durch zahlreiche exklusive Online-Materialien.

Ende letzten Jahres geschrieben,
Anfang diesen Jahres gesetzt und gedruckt,
jetzt erhältlich !!

Das Buch eignet sich hervorragend als Ferienlektüre für die anstehenden Sommerferien, denn dann können Sie nach den Ferien mit neuen Ideen in das neue Schuljahr starten. Es ist geeignet für Schulleitungen, Lehrkräfte, Sozialpädagoginnen und Sozialpädagogen, Erzieherinnen und Erzieher, Eltern und viele weitere an Schule Beteiligte.

Gerne können Sie Ihre Eindrücke zum Buch hier im Blog, auf amazon oder auch persönlich bei mir rückmelden.

Und natürlich können Sie bei mir anfragen für:

  • Beratung für Schulentwicklung
  • Coaching für Schulleitungen und Lehrkräfte
  • Mediationen für Konflikte in Schulen
  • Moderation für Studientage, Zukunftswerkstätten, Open Space Veranstaltungen und World-Cafés
  • Projektbegleitung für Programme zur demokratischen Schulkultur
  • Training für pädagogische und kommunikative Themen

Lassen Sie uns in Verbindung bleiben.
Ich freue mich auf Sie.
Dr. Christa D. Schäfer

 

Sie können das Buch bestellen,
indem Sie auf folgenden Link klicken:

Was gibt es in den meisten Schulen zur Genüge? Stress

Der_spirituelle_NotfallkofferKürzlich habe ich mal im spirituellen Notfallkoffer nachgeschaut, was man in diesem Fall für sich persönlich ändern kann. Das Buch „Der spirituelle Notfallkoffer“ empfiehlt Erste-Hilfe-Maßnahmen „für die Seele“. Das von Katharina Ceming und Christa Spannbauer herausgegebene Buch aus dem Trinity Verlag greift verschiedene Themen auf. Es werden Hinweise gegeben für den Weg zur inneren Balance, zur Gelassenheit und zu einem erfüllten Leben. Das Buch basiert auf Weisheitstraditionen aus Ost und West, bietet kurze Erklärungen zu verschiedenen Entwicklungsthemen und darauf aufbauend einfache Körperübungen aus dem Yoga, dem Qigong und der Atemtherapie – gut zur Selbstreflexion und zur Durchführung von ersten Maßnahmen.

Hinweise zum Stressabbau

Es ist gut, sich Stressoasen zu schaffen, in die man sich immer wieder einige Zeit zurückziehen kann, und sei es auch nur für ein paar Minuten. Die Wahl der Mittel zur Stressreduzierung ist sehr individuell, sie reicht von Bewegung über völlige Ruhe bis zu Musik und Entspannungstechniken.

Natürlich nützt auch die Stressanalyse. Was stresst mich, und warum verharre ich in dieser Situation? Kann ich keine Grenze ziehen, weil ich Angst vor Zurückweisung habe? Oder suche ich mir die Anerkennung ausschließlich in der Außenwelt? Manchmal meinen wir, wenn wir irgendetwas nicht mehr tun oder wenn wir etwas verändern bricht die Welt zusammen. Das ist ein Glaubenssatz, der unbedingt überprüft werden sollte!

Es hilft die Bewusstmachung:
Weshalb tue ich etwas, und für wen?
Was würde passieren, wenn ich es nicht mehr so machen wie bisher?
Was würde ich dadurch verlieren?

Es gibt nichts Wertvolleres als den Moment, in dem ich gerade lebe. Nichts kann mich zwingen, etwas zu tun, das ich nicht mit innerer Zustimmung tun möchte. Es sind meine Gedanken, die bestimmen, wohin die Reise meines Lebens geht.

Eine Erste-Hilfe-Atemübungen zur Stressreduktion ist die Hummel-Atmung

  • Die Hummel-Atmung (Brahmari) ist eine einfache und zugleich hochwirksame Atemtechnik au dem Hatha Yoga. Sie dient der Entspannung und Beruhigung.
  • Begeben Sie sich für die Meditation an einen ungestörten Ort, nehmen Sie eine aufrechte Meditationshaltung Ihrer Wahl ein und schließen Sie die Augen.
  • Atmen Sie in und erzeugen Sie beim Ausatmen einen Summton wie das Summen einer Hummel.
  • Sie können diese Übung unterstützen, indem Sie die Ohren mit den Zeigefingern verschließen. Dadurch können Sie die Schwingungen im Schädel besonders stark spüren.
  • Werden Sie ganz eins mit der Klangvibration und lassen Sie diese Ihren Kopf und den ganzen Körper erfüllen.
  • Wiederholen sie dies 9 mal.

Sie werden bereits nach den ersten Atemzügen wahrnehmen, wie beruhigend diese Übung für Ihren Geist ist. Täglich für einige Minuten ausgeführt hilft sie, mentale Spannungen zu beseitigen und erhöhten Blutdruck zu senken. Im Hathapradipika, dem Grundlagenwerk des Hatha Yoga, steht geschrieben:
„Durch fortgesetztes Üben entsteht Glückseligkeit im Herzen“.
(Ceming; Spannbauer: Der spirituelle Notfallkoffer. S. 103)

Warum diese Übung nicht mal im Schulstress einsetzen …
oder in der Vorbereitung einer wichtigen Mediationssitzung …
empfiehlt Christa Schäfer

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