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Mediation und Konfliktberatung in Berlin

Category: Stadtteilmediation (Page 1 of 2)

Wieder Nachbarschaftsmediation im RTL

Letztes Jahr im Sommer kam Andreas Kolb und hat Nachbarschaftsstreit im Fernsehen durch Mediation gelöst, ich berichtete darüber. Dieses Jahr ist es Streitschlichter Franz Obst, der „im Einsatz“ ist.

Letzte Woche hatte er einen Konflikt zu bearbeiten, in dem ein Rentner in einer niedersächsischen Kleinstadt im Streit mit der gesamten Nachbarschaft lag. Er hat buchstäblich viele seiner Nachbarn terrorisiert und zwei Ehepaare haben in Folge dessen um eine Streitschichtung gebeten. Der Rentner selber war nicht an einem gemeinsamen Gespräch interessiert, eine Mediation (im Film wird von Schlichtung gesprochen) kam deshalb nicht zustande. Es gab stattdessen ein Konfliktcoaching bzw. eine Konfliktberatung zu sehen, bei der sogar zwei „Verhaltenstrainer“ zum Einsatz kamen, die den terrorisierten Ehepaaren gezeigt haben, wie sie sich deeskalierend und geschickt in den diesbezüglichen Krisensituationen verhalten können.

Diese Woche geht es um zwei befreundete Ehepaare, bei denen aus Freundschaft Feindschaft wird. Falls es Sie interessiert: Mittwoch Abend, den 11.8.2010 um 20:15 Uhr im RTL.

In Internet können Sie auf der Seite von RTL die Streitfälle jeweils 7 Tage lang nach der Sendung kostenfrei ansehen, danach sind sie für 0,99 € zum Anschauen herunterladbar.

An dieser Stelle möchte ich gerne meine Worte wiederholen, die in meinem Blogbeitrag zum Thema letztes Jahr den letzten Absatz bildeten:

Falls Sie in Berlin eine kostenfreie, auf Spendenbasis basierende Nachbarschaftsmediation suchen, so wenden Sie sich bitte an das MediationsZentrum Berlin. Und falls Sie ein Buch zum Thema Nachbarschaftsmediation suchen …, letztes Jahr ist das erste deutschsprachige Buch erschienen!

Christa D. Schäfer

Interkulturelle Mediation

Das Wort „interkulturell“ wird in der Zwischenzeit in ganz vielen Fachbereichen genutzt. Was es eigentlich genau meint, können die Wenigsten erklären. Auch im Bereich der Mediationsausbildung gibt es oft das Stichwort „Interkulturelle Mediation“, mal sehen, was es damit auf sich hat …

Also, nach Wikipedia ist die interkulturelle Kompetenz:

„die Fähigkeit, mit Menschen anderer Kulturkreise erfolgreich zu agieren, im engeren Sinne die Fähigkeit zum beidseitig zufriedenstellenden Umgang mit Menschen aus anderen Kulturen. Diese Fähigkeit kann schon in jungen Jahren vorhanden sein oder auch entwickelt und gefördert werden. Dies wird als interkulturelles Lernen bezeichnet. Die Basis für erfolgreiche interkulturelle Kommunikation ist emotionale Kompetenz und interkulturelle Sensibilität.“

Zum Stichwort des interkulturellen Lernens bzw. der interkulturellen Kompetenz gibt es verschiedene Teilziele. Das sind zunächst der bewusste und kritische Umgang mit Stereotypen, der Aufbau von Akzeptanz für andere Kulturen, die Überwindung des Ethnozentrismus, aber auch ein Verständnis der eigenen Kulturverhaftung sowie ein Fremdverstehen.

Petra Haumersen und Frank Liebe weisen in ihrem Buch „Mediation in der interkulturellen Arbeit“ darauf hin, dass man sich bei dem Versuch, den Begriff „interkulturell“ näher zu bestimmen, gelegentlich wie in einer Auseinandersetzung mit einer Hydra vorkommen: „Aus jeder vermeintlich erreichten Klärung können unversehens neue Fragen erwachsen, die ihrerseits wieder der Klärung bedürfen.“ (Buch, S. 19)

Und weiter heißt es:

„Von „interkulturell“ zu sprechen, beinhaltet logisch, dass es um Unterschiede zwischen mindestens zwei Kulturen geht. Dies gilt so erst recht für die Situation eines interkulturellen Konflikts …: Schon das Vorhandensein eines Konflikts setzt voraus, dass zumindest unterschiedliche Interessen – zumeist in der Gestalt gegensätzlicher Positionen – vorliegen. Das Vorhandensein eines interkulturellen Konflikts setzt darüber hinaus voraus, dass es zwischen den Konfliktparteien außerdem einen Unterschied hinsichtlich ihrer kulturellen Zugehörigkeit gibt.“ (ebenda)

Einen ganz grundsätzlichen Unterschied gibt es zwischen interkultureller und intra-kultureller Mediation: Gewöhnlich kann man bei einer Mediation von einem gemeinsamen Wertekanon (Werte und Weltsicht) ausgehen. Im Falle einer interkulturellen Mediation muss jedoch die unterschiedliche Werteorientierung in den Prozess integriert werden.

Eine Mediation zwischen zwei Medianden aus unterschiedlichen Kulturen ist in diesem Sinne nicht unbedingt interkulturell. Dagegen kann eine Mediation zwischen zwei Medianden aus ein und demselben Land durchaus interkulturell sein … Zudem ist interkulturelle Mediation als Methode des konstruktiven Umgangs mit einem Konflikt mehr als der Umgang mit interkulturellen Konflikten. Und interkulturelle Mediation meint stets die Auseinandersetzung auch mit unterschiedlichen Wertevorstellungen.

Da schließt sich meine Frage an: Ist Mediation in diesem Sinne nicht sehr oft interkulturell, auch wenn ich eine „deutsche Familie“ oder zwei „türkische Nachbarn“ im Streit vor mir sitzen habe? Ebenso wie sie per se grundsätzlich systemisch ist? Siehe dazu auch einen früheren Artikel in diesem blog zum Thema Interkulturelle Mediation in der Gemeinwesenmediation.

Interkulturelle Kompetenz kann übrigens schon ab frühester Kindheit gelernt werden. Dazu gehört u.a. eine Erziehung zur Offenheit anderen gegenüber, zum achtsamen Umgang miteinander sowie zur Toleranz. Das kleine Buch der Sozialwissenschaftlerin Wilma Osuji mit Titel „Die 50 besten Spiele zum interkulturellen Lernen“ will die Grundlage zur interkulturellen Kompetenz für den Kindergarten- und Grundschulbereich geben. In dem Büchlein aus dem don bosco Verlag findet man leicht umsetzbare Spielideen, die bei jungen Kindern emotionale Intelligenz und interkulturelle Sensibilität fördern. Es sind:

  • Spiele, die neugierig machen
  • Spiele, die verschiedene Sprachen näher bringen
  • Spiele aus verschiedenen Ländern
  • Spiele zu kulturellen Gemeinsamkeiten und Unterschieden
  • Spiele für Empathie, Vertrauen und Wir-Gefühl

Osuji schlägt vor, im Spiel durch praktisches Tun interkulturell zu lernen. Sie will damit u.a. typische Handlungs- und Verhaltensweisen verschiedener Kulturen erfahrbar machen, Empathie herausfordern, unterschiedliche Wahrnehmungen thematisieren und Vorurteile bewusst machen. Dieses Büchlein bietet für 5 Euro 50 wunderbare Spielideen. Das Spiel vom „Kopfschütteln und Nicken“ (Spiel Nr. 33) möchte ich hier exemplarisch für alle anderen gerne vorstellen und zur Nachahmung empfehlen:

„Wenn ein Mensch in Bulgarien mit dem Kopf schüttelt, heißt das „Ja“. Nickt er mit dem Kopf, bedeutet das „Nein“ – also genau andersherum als in Deutschland. Daraus kann Verwirrung entstehen – oder ein lustiges Reaktionsspiel: Die Kinder sitzen beieinander. Nun stellt ein Kind eine Frage, z.B.: „bulgarisch: Können Vögel fliegen?“ Die richtige Antwort der anderen Kinder darauf ist ein Kopfschütteln. Fragt das Kind z.B. „deutsch: Haben Zebras Streifen?“ erfolgt ein Kopfnicken. Hat ein Kind falsch reagiert, gibt es ein Pfand ab.“

Wer sich auf das Wagnis einlässt Fremdes kennen zu lernen,
wird letztlich viel über sich selbst erfahren !! (Wilma Osuji)

Christa D. Schäfer

Intervision / Kollegiale Fallberatung für MediatorInnen

Strebt ein Mediator eine Anerkennung beim Bundesverband Mediation (BM e.V.) an, so muss er oder sie mindestens 20 Stunden Intervision mit einbringen. Intervision meint hierbei die Arbeit in einer eigenverantwortlichen Lerngruppe über mediationsbezogene Themen, z.B. Rollenspiele, Konfliktanalyse, Fallbesprechung, Literaturstudium o.ä. Oft verläuft diese Intervision im Rahmen der Mediationsausbildung mehr schlecht als recht, meist steht keine Arbeitsform hinter dem Intervisionsformat der Arbeitsgruppe.

Dabei ist die Intervision eindeutig eine kollegiale Beratungsform, die der Supervision nahe steht, aber dennoch zur Supervision einige gravierende Unterschiede mitbringt. Günstigerweise läuft die Intervision bzw. Fallberatung über das Format der Kollegialen Fallberatung.

In Anlehnung an das Buch von Bernd Schmid, Thorsten Veith und Ingeborg Weidner möchte ich das Thema “Einführung in die Kollegiale Beratung“ so vorstellen, dass Sie als Leser dieses Blogs diese Methode leicht und einfach in Ihrer Intervisionsgruppe anwenden können.

Eine gute Beratungsgröße für die Bearbeitung eines Anliegens liegt dabei zwischen vier und sechs Teilnehmern, für größere Gruppen schlagen die Autoren beispielsweise das Setting des Beratermarkts vor. Das Verteilen von Rollen ist eine der Grundvoraussetzung für ein gutes Gelingen der Sitzungen, für Anfänger empfiehlt sich die Orientierung an einem Leitfaden für den Prozess.

Rollen in der Kollegialen Fallberatung

Jeder Teilnehmer an der Kollegialen Fallberatung übernimmt eine klar definierte Rolle. Dabei gibt es zunächst den Fallgeber (bzw. Ratsuchenden), also diejenige Person, die den Fall in die Beratung hineingibt. Er ist bereit, offen über sein Anliegen zu sprechen und dieses möglichst umfassend darzustellen.

Der Moderator leitet das Gespräch und achtet darauf, dass die verschiedenen Phasen des Beratungsprozesses eingehalten werden. Er kann zeitgleich die Rolle des Zeitwächters einnehmen, falls kein extra Zeitwächter in der Gruppe vorher ernannt wurde.

Die Berater treten dem Fallgeber in respektvoller Haltung und mit ehrlichem Interesse entgegen. Sie stellen sich zunächst auf die Sichtweise des Fallgebers ein und akzeptieren, dass das eingebrachte Thema ein Problem für den Fallgeber darstellt. Sie spiegeln offen, ehrlich und ressourcenorientiert Ihre Eindrücke und Wahrnehmungen. Ihre Aufgabe ist es, Ideen zu liefern und den Fallgeber zu unterstützten, eine für ihn passende Lösung zu finden.

Die Rolle eines Beobachters ist nicht zwingend notwendig, ist allerdings gut dazu geeignet, um Feedback zum Arbeitsprozess und zu den Teilnehmern einzuholen.

Grundform für einen Leitfaden im kollegialen Beratungsprozess

  1. Rollen- und Zeitvereinbarung: Ein Fallgeber, verschiedene Berater, ein Moderator und ein Beobachter werden ausgewählt. Die Dauer der kollegialen Beratung wird festgelegt. (5 Minuten)
  2. Anliegen: Der Fallgeber stellt sein Anliegen dar und formuliert zwei bis drei zentrale Fragestellungen. (10 Min.)
  3. Die Berater erfragen das Ziel der Beratung und wesentliche Perspektiven des Problemes. (20 Min.)
  4. Die Berater überlegen sich Hypothesen zur Klärung des Problems, der Fallgeber hört konzentriert zu. Hier geht es nicht darum Lösungen zu geben oder Ratschläge zu erteilen. (15 Min.)
  5. Der Fallgeber priorisiert die Hypothesen und entscheidet, welche er als für ihn weiterführend ansieht. (5 Min.)
  6. Es gibt ein Gruppenbrainstorming, bei dem Berater und Beobachter Lösungsideen formulieren, die dem Fallgeber helfen sollen, in Bezug auf die Herausforderung konkret etwas anderes tun zu können. Der Fallgeber hört auch in dieser Phase intensiv zu. (15 Min.)
  7. Der Fallgeber bewertet die Lösungsideen und entscheidet, welche für seine Fragestellung hilfreich sind. (10 Min.)
  8. Abschließend gibt es eine Prozessreflexion, zunächst vom Beobachter, dann von allen Anwesenden im Prozess. (5 Min.)

Beim nächsten Treffen wird der Fallgeber berichten, was er unternommen hat, was aus seiner Sicht gut gegangen ist bzw. was nicht und welche Folgefragen entstanden sind.

Diese vorgestellte Form der Kollegialen Fallberatung ist systemisch geprägt und enthält Hypothesenarbeit. Je nach Beratungsintention kann der Leitfaden variiert, abgewandelt oder ergänzt werden. Das von mir zugrunde gelegte Buch „Einführung in die kollegiale Beratung“ beschreibt die Thematik kompakt, griffig und lebensnah. Es gibt vielfältige Anregungen für Anfänger und Fortgeschrittene und die Ausführungen sind darum auch für MediatorInnen eine prima Lektüre. Fallbeispiele machen es leicht, den theoretischen Ausführungen zu folgen und die Methode anschließend auf die eigene Praxis zu übertragen.

In Berlin treffen sich beispielsweise aktive StadtteilmediatorInnen regelmäßig zur Intervision, auch hier liegt zur Fallbesprechung das Format der Kollegialen Fallberatung zugrunde. Hier wird unter MediatorInnen gemeinsam an der Lebenswelt und am Beispiel gelernt, hier wird Wissen gemanagt und es werden Kooperationsstrukturen aufgebaut. Hoffentlich wird es diese kollegiale Struktur im Bereich der Berliner Stadtteil- und Gemeinwesenmediation noch lange geben …

Christa D. Schäfer

Ein Fall für die Gemeinwesenmedition

Stellen Sich sich einmal den folgenden Fall vor:

In Berlin Spandau wohnt eine musikbegeisterte achtköpfige Familie in einem Reihenhaus. Die 16jährige Tochter spielt täglich eine Stunde Klavier und hat bereits beim Wettbewerb „Jugend musiziert“ mitgemacht und dort einen Preis gewonnen. Auch einige ihrer Geschwister spielen ein Instrument und müssen natürlich üben.

Eines Sonntags nachmittags, die 16jährige Klavierspielerin übt gerade Bach, beschweren sich die neu zugezogenen Nachbarn erneut und holen die Polizei. Es wird eine Anzeige wegen Ruhe störendem Lärm aufgegeben. Das Bezirksamt setzt eine Geldbuße von 75 € fest, das zuständige Amtsgericht reduziert diese Bußgeld auf 50 €. Der Fall geht an das Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe. Dieses kippt das Urteil des Amtsgerichtes, da nach Ansicht der Richter im Lärmschutzgesetz nicht klar geregelt ist, wann jemand in seiner Ruhe gestört sei. Nun geht der Fall zurück ans Amtsgericht, das den Fall neu entscheiden muss.

In Berlin wird jetzt neu darüber nachgedacht, ob Hausmusik vom Lärmschutz ausdrücklich ausgenommen bleiben soll. Die Senatsverwaltung für Gesundheit, Umwelt und Verbraucherschutz kümmert sich darum.

Bereits im Oktober diesen Jahres (2009) wurde das Lärmschutzgesetz geändert. Kinderlärm gilt seit dem Zeitpunkt in Berlin als ein „Ausdruck selbstverständlicher kindlicher Entfaltung“. Jetzt wird darüber diskutiert, ob Hausmusik zu dem von Kindern verursachtem Lärm dazu gehört. Wie ist denn das gemeint?

Generell kann wohl das Spielen und Üben auf Instrumenten per Bußgeld untersagt werden. Den Richtern des Karlsruher Bundesverfassungsgerichtes geht es jedoch um die Frage, ob die Vorschriften zum Lärmschutz in einem solchen Fall klar genug sind. Möglicherweise könnte die Vorschrift wegen ihrer Ungenauigkeit gegen das Grundgesetz verstoßen.

Das Ganze ist wirklich passiert!

Bernd Matthies vom Berliner Tagesspiegel kommentiert:
“Das Verfassungsgericht hat sich jetzt aus der Sache rausgehalten, aber klare Regelungen angemahnt. Das ist gut. Aber für ein friedliches Miteinander braucht es mehr als Gesetze. Nämlich das Gefühl dafür, wann man anderen unzumutbar auf die Nerven geht. Pauschales gesetzliches Gutfinden ist keine Lösung.”

Ein pauschales gesetzliches Nichtgutfinden ist natürlich auch keine Lösung. Ja, und da wäre eine Mediation zwischen den ursprünglichen Streitparteien doch viel einfacher, schneller und natürlich auch „persönlicher“ gewesen. Und eine Lösung für das Problem, die gäbe es wahrscheinlich schon lange.

Falls Sie an einer kostengünstigen Nachbarschaftsmediation interessiert sind, so können Sie sich in Berlin gerne an das MediationsZentrum Berlin wenden, denn die Mitarbeiter des MediationsZentrums sorgen für gegenseitiges Verständnis und eine einvernehmliche Lösung. Da ist Ihr Anliegen gut aufgehoben.

Christa D. Schäfer

„Frieden statt Fronten“ – Ein Artikel zum MediationsZentrum Berlin im Tagesspiegel

Der Berliner Tagesspiegel stellt derzeit engagierte Berlinerinnen und Berliner vor. Das MediationsZentrum Berlin e.V. ist bei der Aktion Ehrensache dabei. Eine Jury, bestehend aus Unternehmer Daniel Wall, Sozialsenatorin Heidi Knake-Werner und Tagesspiegel-Chefredakteur Lorenz Maroldt, wählten sieben Menschen aus, die nun in einer Sereie im Tagesspiegel vorgestellt werden. Die im MediationsZentrum geleistete Arbeit wird mit dem Artikel Frieden statt Fronten prima dargestellt. Wir freuen uns sehr über die Anerkennung! Besten Dank.

Christa D. Schäfer

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